Kronenzeitung - ENGELJEHRINGER - Gemälde

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26. Februar 2010


"Kronen Zeitung" vom 26.02.2010                           Seite: 26
Ressort: lokal

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Akte zu weiblich?

Beamter fühlte sich belästigt

Während die Sexorgien in der Secession die Gemüter erregen, hatte eine Künstlerin ein ganz anderes Erlebnis. Sie musste ihre weiblichen Akte aus einem öffentlichen Gebäude wieder abhängen.

  Isolde Engeljehringer mit ihren Akten, die sie aus einem öffentlichen Gebäude entfernen musste
Als amtsuntaugliche Bilder bezeichnet Isolde Engeljehringer ihre Serie weiblicher Akte. "So einen Titel erfindet man nicht, den schreibt das Leben", weiß die Künstlerin. Sie musste ihre Kunstwerke aus einem Wiener öffentlichen Gebäude entfernen, weil sich ein Beamter sexuell derart belästigt fühlte, dass er nicht mehr arbeiten konnte. Jetzt sind die Bilder der Juristin in einer Galerie ausgestellt. Die Liebesspiele in der Secession hingegen haben eine Debatte über Kunstförderungen ausgelöst. Schließlich wird beim Gruppensex kein Werk geschaffen.
Martina Münzer

 
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